Busverbindung hochgetaktet

Link zu Zeitungsartikel von Merkur.deIn Online-Artikel vom 04.12.2019 auf Merkur.de geht es um den Ausbau der Busverbindungen 9608 und 9618 zischen Garmisch-Partenkirchen und Kochel. Der Fahrplan wird ab 15. Dezember gültig und fährt in den Sommermonaten im Stundentakt. Außerdem soll die Anbindung an den Zugfahrplan von/ab Kochel verbessert werden. Da der neue Fahrplan für die Fahrschüler eine Verschlechterung bedeutet, formiert sich von Seiten der Eltern bereits massiver Widerstand gegen den neuen Fahrplan.

• Fahrplan 9608 ab 07.01.2019
Fahrplan 9608 bis zum  07.12.2019

1 Kommentar

  1. Schnitzer Karl
    7. Dezember 2019    

    Hallo Leute,
    der nachfolgende Kommentar wurde von mir an Anton Speer, LRA GAP und Sabine Blandau verfasst und ich möchte diesen hier auch einer weiteren Öffentlichkeit bekannt machen. Ob es was nützt kann ich nicht sagen, bzw ob ein Umdenken stattfinden wird, das wird man sehen. Auf alle Fälle, die Aufregung unter den Eltern ist massiv und wird sicher bei Wahlen bei der einen oder anderen Partei Spuren hinterlassen, wie diese auch aussehen mögen. Auf alle Fälle soll einer derjenigen der die Sache mit dem Bus ausgeheckt hat, und so wie man hört dagegen war, auch zu der „nachdenkenden Gruppe“ gehört haben und auch der konnte nicht s ausrichten.

    Normalerweise beginnt man mit einem Brief an ein Amt, Behörde, Firma oder sonst irgendwen mit „sehr geehrte Damen und Herren“, aber in dem oben genannten Schreiben konnte ich das beim besten Willen nicht machen, denn der neue Busfahrplan ist schlicht und einfach „Müll“ und für die Kinder und Schüler, die nach Garmisch in die Schule müssen, eine Frechheit und Gemeinheit. Was sich die Verantwortlichen, die sich einen solchen Schildbürgerstreich ausgeheckt haben wohl gedacht haben mögen, ist nicht nachvollziehbar. Diese Verantwortlichen, die sich nach einer solchen Absprache über den neuen Busfahrplan fotografisch ablichten haben lassen, sollten sich schämen. Die Kinder und Schüler, die den Bus tagtäglich benützen müssen und es ja sowieso nicht einfach haben, dermaßen nicht zu berücksichtigen, da fehlen einem die Worte. Wie gesagt, der neue Busfahrplan ist „Müll“ und das Papier nicht Wert auf dem er geschrieben steht. Seit geraumer Zeit hört man nichts Anderes, dass man den öffentlichen Verkehr ausbauen muss. Was passiert stattdessen ? Auf dem Rücken unserer Schüler und Kinder wird ein Busfahrplan erstellt, der lediglich zu Gunsten der Touristen und Zweitwohnungsbesitzer einen Sinn macht. Dazu ist zu sagen, dass das Bus Angebot für Gäste und Zweitwohungsbesitzer möglicherweise durchaus zu begrüßen ist, da diese ja in Kürze eine massive Erhöhung der Steuer auf Zweitwohnungen erwarten. Aber, dass man auf die Einheimischen, sprich die Jüngsten überhaupt keine Rücksicht nimmt, das ist einfach nur schändlich. Entweder haben die Verantwortlichen wie auf einem Foto abgebildet – fehlt nur noch die Merkel Raute – keine Kinder oder es sind ihnen die eigenen Kinder auch nichts Wert. Anders kann man solche Entscheidungen nicht interpretieren. Aber Hauptsache der eigene Stuhl ist warm. Die nächsten Wahlen sind noch weit so wie es scheint und das dumme eigene Volk vergisst schnell. Wenn man sich hier mal nur nicht täuscht. Hauptsache ist, dass die Touristen, sprich meistens Erwachsene, am Günstigsten von A nach B kommen.Da spielt es ja keine Rolle, dass die Schüler die vom Aufstehen bis zur Beendigung der Hausaufgabe locker einen 10 Stunden Tag haben, die A – Karte ziehen. Wichtig ist, dass man sich Gedanken über den ausufernden Tourismus macht, und wie man noch mehr anlocken kann, damit man auch unter der Woche nicht mehr auf die Straße kann. 99 % der Bus Fahrgäste sind Schüler, die übrigen 1 % ev Touristen oder wer auch immer. Sollte der Busfahrplan am Anfang von Gästen angenommen werden, so wird es nicht lange dauern bis sich die Meisten sagen werden, ich fahre wieder mit dem Auto nach GAP, denn wenn man nun von GAP nach Wallgau bzw nach Walchensee noch viel länger unterwegs ist und die Beschallung dementsprechend ist, dann hat es keinen Sinn das vielhochgelobte Angebot der Alpenwelt Karwendel in Anspruch zu nehmen. Vermutlich sind einige der Entscheidungsträger sogar im Besitz eines Akademischen Titels, denn dann wundert mich nichts mehr über so viel Hinrschmalz, das im Überfluss hier produziert wurde. Wenn man denkt, dass man alles dem Heilsbringer GAST unterordnen muss, dann sollte man einmal über die Grenze zu den österreichischen Nachbarn schauen. Vermehrt ist es die Jugend die den zunehmenden Tourismus sehr kritisch sieht. Ein Vorschlag von mir, man sollte sich einmal die Sendung „Am Schauplatz“ in der Mediathek im 3 SAT ansehen. Hier sieht man die Schattenseiten des Tourismus. Aber wenn man diesen mit allen Mitteln verstärken will, dann gehört uns das Land in ein paar Jahren wirklich nicht mehr – siehe u.a. auch die Lobhudelei auf ein ev UNESCO Weltkulturerbe. Dummheit gehört bestraft, aber das Volk hat sich anscheinend wirklich die Politiker verdient, die es selber gewählt hat. Man kann nur hoffen, dass der Busfahrplan nicht lange Bestand haber wird und man sich mehr Gedanken an die heimische Bevölkerung sprich die Jüngsten macht.

    Meint euer

    Charly

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