Dorferneuerung: Vorstandssitzung 15.12.2015

Aushang Rathaus WallgauEinladung

zur öffentlichen Sitzung des Vorstandes der Dorferneuerung Wallgau am Dienstag
15.12.2015 um 19 Uhr im Rathaus.

Mit Sitzungsbericht

Tagesordnung:

  1. Vergabebeschluss Geländer am Fußweg „Hölle“
  2. Information zum Web-Shop
  3. Sonstiges

Wallgau, 10.12.2015

Disclaimer
Quelle: Aushang am Rathaus Wallgau

Sitzungsbericht:

Der nachfolgende Bericht wurde von mir als Zuschauer der Sitzung geschrieben. Ich haben ihn nach bestem Wissen verfasst und erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Das offizielle Sitzungsprotokoll kann bei der Vorstandschaft der Dorferneuerung eingesehen werden.

Bürgermeister Zahler begrüßte Frau Pavoni vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE), fünf Mitglieder des Vorstandes der Teilnehmergesellschaft (TG) der Dorferneuerung Wallgau, drei weitere Gemeinderäte sowie vier Zuschauer.

Zu Beginn wurde festgelegt, Teile zu TOP2 Web-Shop, in den nicht öffentlichen Teil zu verschieben, da es darin um Personalangelegenheiten ginge.

TOP 1

Frau Pavoni gab bekannt, dass auch in der zweiten Runde der Ausschreibung des Geländers für den neuen Fußweg an der „Hölle“, erneut kein Angebot eingegangen sei. Bürgermeister Zahler bot wie bereits nach dem ersten Versuch an, mit der Ausschreibung und dem Leistungsverzeichnis persönlich in Frage kommende Handwerksbetriebe anzusprechen.

Vorstandsmitglied Walter Brackenhofer sprach die Gestaltung des Geländers an und bat darum, nochmal über eine filigranere Lösung in From eines Metallgeländers nachzudenken, da dies beim Schneeräumen und bei der Griffigkeit des Handlaufs gegenüber eines wuchtigen Holzgeländers Vorteile hätte. Frau Pavoni konnte zusichern, dass auch das geplante Holzgeländer in leichter Ausführung gebaut werde, und nur eine Querstrebe haben soll. Außerdem wies Frau Pavoni darauf hin, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Planung nur schwer geändert werden könne.

Für Mittwoch den 16.12.2015 ist die gemeinsame Abnahme der Baumaßnahmen mit der durchführenden Baufirma Fa. Hohenrainer und der Gemeinde vorgesehen. Bei dieser Gelegenheit müsse auch über die Absicherung des Fußweges ohne Geländer gesprochen werden. Ab der Bauabnahme ist die Gemeinde für die Sicherheit verantwortlich. Laut Bürgermeister ist dann ein einfaches Schild nicht mehr ausreichend, es müsse eine technische Absperrung z.B. in Form einer Kette angebracht werden. Es wurde noch auf den Schaden durch abgestellte Baufahrzeuge unterhalb des Hirtenhäusls hingewiesen, der von der Fa. Hohenrainer noch beseitigt werden müsse.

Bei der Freigabe der Mehrkosten für die Baumaßnahmen an der „Hölle“, die bereits von der Bauleitung geprüft wurden, gab es einige Schwierigkeiten, die einzelnen Positionen genau zu bestimmen. Hier fehlt wohl noch eine fachliche Beratung, um die Kostenaufstellung prüfen zu können. Der Beschluss zur Freigabe der Mehrkosten wurde deshalb auf eine spätere Vorstandssitzung verschoben. Bekannt ist die Gesamtsumme der Mehrkosten von 33.600 €, die auf Gemeinde und ALE aufgeteilt werden. Die zusätzlichen Kosten von 16.000 € für die südliche Straßeneinfassung und die Entwässerung sind komplett von der Gemeinde zu tragen.

Am „Zigarettensteig“ fielen für eine zusätzliche Schachtabdeckung lediglich Mehrkosten in Höhe von 217 € an.

TOP 2:

Für das aus dem ursprünglichen Konzept „AlpenRaum“ entstandene Projekt Web-Shop wurden von einer Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der TG und des Wallgauer Gemeinderates feste Arbeitsschritte festgelegt. Bereits in der nächsten Woche soll der Web-Shop, begleitet durch eine breite Werbemaßnahme, online gehen. Für den Start sind 40 bis 45 Probeartikel aus regionaler Herkunft im Shop. Ende März 2016 soll dann eine Bürgerversammlung stattfinden, in der den Bürgern dann auch die Möglichkeit der Beteiligung angeboten wird.

TOP 3:

Teich an der Sonnleiten:
Wie in der letzten Gemeinderatssitzung Wallgau vom 10.12.2015 unter TOP 4 angesprochen, wurde die Frage zur Förderung der Sanierung des Teichs an der Sonnleiten durch die Dorferneuerung gestellt. Frau Pavoni führte unter Anderem an, dass diese Maßnahme für die Dorferneuerung zu klein sei, und das ALE keine Kapazitäten für solche „Geschichten“ hat. Auch der Hinweis, dass man durch solche Maßnahmen die Dorferneuerung für die Bürger sichtbar machen kann, konnten Sie nicht umstimmen. Man müsse akzeptieren, dass das ALE nicht alle Aufgaben der Gemeinde Wallgau fördern kann und die Dorferneuerung nicht nur zum Abgreifen von Fördermitteln da ist. Weiher

WBE

Lesen Sie hier in unserem Beitrag über den Abschluss der Baumaßnahme an der Hölle und über die Probleme beim Bau des Geländers.

Informationen zur Arbeit des Vorstandes:
Wir möchten die Wallgauer Bürgerinnen und Bürger auf Woiga.de auch über die Arbeit des Vorstandes in den letzten Jahren informieren. Für Mitte Januar 2016 wurde uns von Seiten des Vorstandes zugesichert diese Sitzungsprotokolle zur Veröffentlichung zu erhalten.

Sobald wir die versprochenen Sitzungsprotokolle erhalten haben, werden Sie diese unter dem Schlagwort Vorstand DE auf Woiga.de finden.

 

2 Kommentare

  1. Dilfer
    4. Februar 2016    

    Wenn man heute den Münchner Merkur liest und nach Krün schaut kann man neidisch werden.

  2. Schnitzer Karl
    23. Dezember 2015    

    Hallo Leute,
    ich habe mir vor kurzem die Auffahrt und den Fußweg bei der Hölle angesehen. Ich denke es ist gut gelungen und Fußgänger können nun gefahrlos die Sonnleit`n erreichen. Halt, noch nicht ganz, denn ich habe auch ein Schild gesehen auf dem hingewiesen wird, betreten des Fußweges auf eingene Gefahr. Solange kein Geländer vorhanden ist, wäre es tatsächlich gefährlich den Fußweg zu benützen. Ich frage mich nur, wir haben nun Weihnachten und erwarten die meisten Gäste im Jahr. Da muss sich doch jeder wundern, dass etwas Gutes gemacht wurde (von den Kosten mal abgesehen) aber man kann es nicht benützen. Man kann nur hoffen, dass das Geländer so schnell als möglich fertig gestellt wird.
    Apropo fertig gestellt.
    Wenn man sich den Märchenweg ansieht, der nun auf Grund der Schneelage vermutlich auch wieder von Familien begangen werden wird, werden sich diese auch fragen, im Sommer waren wir auch da, aber der Märchenweg ist immer noch nicht fertig. Oder ist er doch fertig? So richtig kapier ich das nicht. Ich habe den Weg zweimal begehen müssen um die einzelnen Stationen zu finden oder ich sehe schon schlecht. Ganz so schlecht sehen kann ich aber auch nicht, denn was so alles entlang des Märchenweges liegt, kann auch nicht im Sinne des Erfinders des Märchenweges sein. Meiner Meinung kann der Märchenweg, so wie er sich den Besuchern darstellt, nicht fertig sein, er ist mehr als peinlich. Am Besten wäre es, alles wieder abzubauen und den Weg als Erholungsweg bei Hitze zu bezeichnen, denn alle Kinder die den Weg benützen werden sich zu recht fragen, wo sind denn nun die Märchen? Man könnte die Gartenbaufirma, die den Teich in Ordnung bringen soll, um einen Kostenvoranschlag bitten, damit er neu gestaltet wird und der Märchenweg auch seinen Namen verdient. Das Geld, das die Verwirklichung des derzeitigen Märchenweges gekosten hat, war hinausgeschmissen. Denn so wie er sich nun darstellt, wie gesagt, peinlich. Ich weiß zwar nicht ob das möglich ist, aber vielleicht könnte man im Rahmen der Dorferneuerung eine neue Gestaltungsmöglichkeit finden.

    Bis bald, meint euer

    Charly

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kategorien für Beiträge

Schlagwörter

Bauernregel im Februar

Eulalia im Sonnenschein, bringt viel Apfel und Apfelwein. 12. Februar