Im Online-Artikel vom 26.02.2026 auf Merkur.de geht es um die Angst von Bürgern dass der Wallgauer Dorfplatz zur Ruine verkommt.

Wie geht es weiter? 

 


Auch wenn ich nicht in Wallgau aufgewachsen bin, habe ich bewiesen, dass ich mich dafür einsetze,  dass der Wallgauer Dorfplatz nicht zum Schandfleck verkommt.

Pragmatisch – Sachlich – im Rahmen der Möglichkeiten der Gemeinde

Die Bilder zeigen das Anwesen Kirchenböbl am Wallgauer Dorfplatz bevor und nachdem ich mich in der letzten Amtszeit beim damaligen Bürgermeister Hansjörg Zahler für die Beseitigung der gröbsten Mängel eingesetzt hatte.

Die Verantwortung für das Anwesen Kirchenböbl liegt bei der Gemeinde Wallgau als Eigentümerin sowie beim Gemeinderat. Angesichts des baulich sehr schlechten Zustands des historischen Bauernhauses ist ein Erhalt leider nicht mehr realistisch. Dem Grundsatzbeschluss zum Abriss des Kirchenböbls wurde im Gemeinderat einstimmig zugestimmt.

Im Rahmen der Dorferneuerung stehen für die Neugestaltung des Dorfplatzes und gegebenenfalls auch für den Rückbau des Kirchenböbl bedeutende Fördermittel in Aussicht. Diese Chance gilt es verantwortungsvoll zu nutzen.

Nun sind Gemeinderat und Vorstand der Dorferneuerung beziehungsweise die Arbeitsgruppe Dorfplatz gleichermaßen gefordert: In konstruktiver und vertrauensvoller Zusammenarbeit sollten sie alles daransetzen, den Wallgauer Dorfplatz attraktiv, lebendig und zugleich zukunftsfähig zu gestalten.

Ein einfacher Weg wird dies sicherlich nicht. Der Bau eines Wohn- und Geschäftshauses zählt nicht zu den Pflichtaufgaben einer Gemeinde. Zudem genießen andere wichtige Vorhaben – wie etwa die Sanierung der Schule – verständlicherweise Priorität. Umso mehr braucht es Weitblick, Verantwortungsbewusstsein und ein gemeinsames Ziel vor Augen: eine gute und nachhaltige Entwicklung für Wallgau.

Sehen Sie hier zahlreiche sehenswerte Bilder vom Wallgauer Dorfplatz

Wolfgang Behling