Dorferneuerung Wallgau: Dorfversammlung

Dorfversammlung Wallgau am 24.01.2017 zur DorferneuerungEinladung zur Dorfversammlung

am Dienstag, den 24. Januar 2017
19:30 Uhr im Haus des Gastes

Mit Bildern und Zeitungsartikeln zur Dorfversammlung

Programm

Für weitere Informationen stehen auch die bisher beteiligten Experten und Fachleute zur Verfügung.

Disclaimer
Quelle: Aushang am Rathaus Wallgau

Weitere Informationen:

2 Kommentare

  1. Hans Bär
    9. Februar 2017    

    Der Plan der Saunalandschaft aus der Zeitung ist aber schon deutlich anders als bei den Infotagen vorgestellt. So wie er in der Zeitung abgebildet ist, bleibt also die Minigolfanlage bestehen?

  2. Schnitzer Karl
    28. Januar 2017    

    Hallo Leute,

    anlässlich zur Dorfversammlung betreffend Dorferneuerung Wallgau, möchte ich einige Gedanken den Lesern näherbringen.
    Als sich in Wallgau Mitglieder des Gemeinderates und auch engagierte Bürger zusammengefunden und mit dem Projekt „Dorferneuerung“ begonnen haben, war und ist das bis heute eine sehr gute Sache und man kann sich bei diesen Menschen nur bedanken, die zum Teil in ihrer Freizeit stundenlange Diskussionen bereits hinter sich haben. Sie ist auf alle Fälle mehr als zu begrüßen, da Wallgau, man kann es ruhig so bezeichnen, in den letzten 20 Jahren von vielen Gemeinden in Bayern und im angrenzenden Tirol überholt wurde, gerade was das Angebot für den Tourismus betrifft, denn von diesem Zweig lebt Wallgau nun mal, das kann man drehen und wenden wie man will. Man kann Wallgau sicher nicht mir den Tiroler Zugspitzgemeinden Lermoos und Ehrwald vergleichen und schon gar nicht mit Seefeld. Aber, es ist nun mal Tatsache, dass man in diesen Tiroler Orten, wenn man einmal ein Projekt angefangen hat, dies in kurzer Zeit auch in der Regel durchgezogen hat. Dabei sind die Fragen, gerade was eine Dorferneuerung betrifft, hüben wie drüben im Grunde die selben.

    Was mir Sorgen macht ist, dass man wahrscheinlich bereits 70.000 bis 100.000 Euro ausgegeben hat und was ist im Grunde eigentlich passiert ? Diese Kosten sind bereits Fakt, und es ist der Eindruck bei der Dorfversammlung entstanden, die sogenannten Experten waren als Sprecher in der Rhetorik ganz gut drauf. Ich hatte aber den Eindruck, je länger nichts passiert, desto besser für die sogenannten Experten, leider schlechter für Wallgau. Im Grunde ist es zu 95 % nur um den Kirchenböbl gegangen, wer und wie dieses Gebäude am besten genutzt werden könnte usw. Das Projekt eines ev Gesundheitszentrums mit Saunalandschaft und SPA Bereich in der Nähe des Kurhauses wurde leider nur kurz erwähnt, obwohl dies auf alle Fälle absolut wichtig wäre, da in Wallgau in dieser Hinsicht absolute Flaute vorherrscht.

    Sollte sich ein Investor finden, der bereit wäre, einige Millionen auf den Tisch zu blättern, so wäre dies ein Meilenstein in der touristischen Entwicklung Wallgaus. Es darf aber keine kleine Lösung sein, ansonsten bleiben die potenziellen Nutzer sicher in ihren eigenen Orten oder gehen nach wie vor woanders hin. Wenn sich wirklich ein SPA Bereich realisieren ließe, warum muss dann ein Arzt und die Apotheke mitten im Dorf sein und nicht im Gebäude eines ev Gesundheitszentrums ? Warum sollte man den Kirchenböbl verkleinern, obwohl dies ein wunderbares Haus ist ? Warum sollten nicht einheimische Bauern die Möglichkeit bekommen, ihre Produkte in diesem Gebäude anbieten zu können ? Wenn das Kriegerdenkmal an einen anderen Ort versetzt werden würde, würde beträchtlicher Platz frei werden und eine Verkleinerung des Kirchenböbls vielleicht obsolet werden.

    Wenn man sich vorstellt, eine Schnapsbrennerei, ein Laden für regionale landwirtschaftliche Produkte und vielleicht noch ein Cafe in den Räumlichkeiten des Kirchenböbls oder zusätzlich noch etwas anderes, das für Wallgau ev typisch wäre, wäre sicher interessant. Sollte ein Arzt oder die Apotheke nicht in das sogenannte Gesundheitszentrum wollen, wären vielleicht andere Räumlichkeiten in der Nähe des Dorfplatzes, die derzeit oder vielleicht in naher Zukunft nicht mehr genutzt werden, interessant. Wenn Fr. Pavoni von einem Zeitrahmen von ca 10 Jahren vom Anfang der Dorferneuerungsidee bis zum Baubeginn spricht, dann ist das schon nicht mehr so interessant für Investoren, denn die möchten ja Geld verdienen und nicht warten bis zum Nimmerlandstag und suchen ihr Heil irgendwo anders. Es besteht auch bei der Dorferneuerung die nicht unbeträchtliche Gefahr, dass man so lange redet und plant, bis alles „zerredet“ wurde und nicht s passiert. Die Kosten für bisherige Gutachten und Expertisen sind aber trotzdem zu bezahlen.

    Was man bei der ganzen Diskussion nicht angesprochen hat ist, dass es im Rahmen der Dorferneuerung mit Sicherheit auch dazugehören würde, endlich das Gewerbegebiet mit allem Nachdruck voranzutreiben. Dieses Thema wurde auch vor vielen Jahren angeschnitten und Projekte vorgestellt. Was ist passiert bisher ? Man hat entweder alles zerredet oder man hat ganz einfach keinen wirklichen Plan, obwohl einige junge Wallgauer bereit wären zu investieren und ein Gewerbe anmelden würden. Für Wallgau bedarf es im Zuge der Dorferneuerung den großen Wurf, (Dorfplatz, Gesundheitszentrum mit SPA, Gewerbegebiet) ansonsten werden uns weitere Dörfer in Bayern und im angrenzenden Tirol überholen, und die Zukunft dürfte dann für die Jugend hier in Wallgau nicht mehr rosig ausschauen, denn nur von der Natur alleine, von alten Leuten die ihren Lebensabend in Wallgau verbringen wollen, von den wunderschönen Trachten und ihren Festlichkeiten alleine, kann man in Zukunft nicht mehr den Wohlstand aller hier lebenden Menschen sichern.

    Meint euer

    Charly

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