Dorferneuerung: Vorstandssitzung 10.05.2017

Woiga.de Aushang für Bürgerinformation in WallgauEinladung

zur öffentlichen Sitzung des Vorstandes
am Mittwoch 10. Mai 2017 um 19 Uhr
im Rathaus.
Mit Sitzungsbericht

Tagesordnung:

  1. Fußwegekonzept Wallgau – innerorts und außerorts
  2. „Alpengarten“ – Neugestaltung des Kurvenbereichs an der Sonnleiten
  3. Aktuelles zum Dorfplatz und Kirchenböbl
    Sonstiges

Teilnehmergemeinschaft Wallgau
Die Vorsitzende des Vorstandes

Ländliche Entwicklung in Oberbayern
Dorferneuerung Wallgau
Gemeinde Wallgau, Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Disclaimer
Quelle: Aushang am Rathaus Wallgau

Informationen zur Arbeit des Vorstandes:
Wir möchten die Wallgauer Bürgerinnen und Bürger auf Woiga.de auch über die Arbeit des Vorstandes in den letzten Jahren informieren. Im Dezember 2015 wurde uns von Seiten des Vorstandes zugesichert die Protokolle der öffentlichen Vorstandssitzungen zur Veröffentlichung zu erhalten. Sobald uns diese Protokolle vorliegen können Sie diese unter dem Schlagwort Vorstand Dorferneuerung aufrufen.

Sitzungsbericht:

Der nachfolgende Bericht wurde von mir als Zuhörer der Sitzung geschrieben. Ich haben ihn nach bestem Wissen verfasst und erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Das offizielle Sitzungsprotokoll kann bei der Vorstandschaft der Dorferneuerung angefragt werden.

Zu Beginn der Sitzung begrüßte Bgm. Hansjörg Zahler Frau Pavoni vom (ALE) und alle neun Vorstandsmitglieder der TG. Außerdem konnte er sieben Zuhörer begrüßen, darunter die Gemeinderäte Josef Berwein, Karlheinz Schwaiger und Julia Schwarzenberger (alle WWV), sowie Philipp Hubbauer (CSU). Die Gemeinderäte nahmen auch am Sitzungstisch platz.

TOP1:

Frau Pavoni fragte nach den Ergebnissen der in der letzten Vorstandssitzung am 07.03.2017 verteilten Aufgaben zur Erfassung der Zustände der in sechs Bereiche aufgeteilten Wege in und um Wallgau. Das Wegenetz könne in Karten eingezeichnet werden, so dass ein System erkennbar wird und kaputte Wege ausgemacht werden können und evtl. Lückenschlüsse erkennbar sind, meinte Frau Pavoni.

Wege links und rechts der Finz vom Isarsteg bis zur Finzbrücke:
Da die Wege in die Zuständigkeit des Wasserwirtschaftsamtes fallen, gibt es dort nur wenig Gestaltungsmöglichkeiten.
Isarberg:
Die Wege sehen durch den Forstbetrieb sehr strapaziet aus, sind aber ebenfalls nicht in der Zuständikeit der Gemeinde.
Weg unterhalb der Umgehung Risserstraße:
Hier liegt ein unansehnlicher Baumhaufen, der aber nicht auf Gemeindegrund liegt, so dass man hier nichts machen kann. (Bilder Umgehung Risserstraße)
Wanderparkplatz am Isarsteg:
Der Platz soll noch vor Saisonbeginn hergerichtet werden.
Wanderwege hinter der Witter:
Die Wege sind in keinem allzu schlechten Zustand, jedoch fehlt es manchmal an der Liebe zum Detail.
Panoramaweg:
Das Auslichten fällt unter die Arbeit des Bauhofs, ebenso wie das Herrichten des Märchenweges. Für Kinder sind es unleserliche Schilder.

Bernhard Neuner sprach noch den sehr engagierten Arbeitskreis an, der 2012 umfangreiches Material in Form von Karten und Bildern zu den Wegen erstellt hatte.

Walter Brackenhofer sprach die früher existierende Rentnergruppe an, die sich um die Wege gekümmert hatten. Leider gibt es diese Gruppe nicht mehr.

Bürgermeister Zahler brachte noch seinen „Wunschweg“ ins Spiel, den noch nicht existierenden Sonnenweg vom Finzparkplatz Richtung Osten am Waldrand entlang zum Otenwanger Weg. Dieser Vorschlag sei aber vor einiger Zeit von den Grundstückseigentümern wegen Bedenken von Hundekot in den Feldern abgelehnt worden.

Es geht nicht darum was zu suchen was förderfähig ist so Frau Pavoni, sondern wo Bedarf besteht. Sie meinte, dass bei dem Thema „Fußwegekonzept“ nicht allzu viel dahinterstecke. Für neue Wege gibt es keinen Bedarf und die Instandhaltung ist nicht förderfähig durch das ALE.
Wir schließen das Thema ab, da hier im Rahmen der Vorstandschaft nichts zu tun ist.

Top2:

Zum Ausgleich der Fehlplanung mit der Steilstelle am neuen Fußweg an der Hölle, hat das ALE der Gemeinde kostenfrei angeboten eine Umgehung der Steilstelle in Kombination mit einem Alpengarten auf der angrenzenden Brachfläche zu Planen und durchzuführen.
Mit zwei Fachleuten des ALE sowie einigen Vorstandsmitgliedern und einem Bauhofmitarbeiter wurden die Pläne am Nachmittag bei einem Ortstermin besprochen. Das Ergebnis war, dass die geplante Serpentine so nicht zu brauchen ist. Bernhard Neuner informierte über den erarbeiteten Gegenvorschlag. Im oberen Steilstück sollen einige Treppenstufen, ähnlich wie am Aufstieg zum Pfarrhaus, gebaut werden. Auf der Brachfläche soll ein Trampelpfad die Steilstelle umgehen, die Randsteinkante oberhalb des Geländers soll abgenommen werden, so dass die Einfahrt für den Holder mit Schneepflug erleichtert wird. Auch der erodierte Rand am Weg muss gesichert werden.

Walter Brackenhofer forderte ein Geländer an der Treppe mit schmalem Handlauf. Außerdem hat er Bedenken bei der Pflege des auf der Brachfläche geplanten Alpengartens. Das Thema Pflege konnte Frau Pavoni entkräften, da eine pflegeleichte Bepflanzung geplant sei.

Bürgermeister Zahler stellte noch die Frage, wann die Fa. Hohenrainer die Flußbausteine ausfugt, da er befürchte, dass sich das wieder ewig hinzieht. Frau Pavoni versprach sich gleich am nächsten Tag darum zu kümmern.

Abschließend zu diesem Tagesordnungspunkt stellte Frau Pavoni eine neue Gestaltungsskizze für die nächste Vorstandssitzung in Aussicht, so dass dann ein Beschluss gefasst werden kann und im Herbst die Arbeiten beginnen können. Um dies zu verkürzen, schlug der Bürgemeister vor, dass die Gemeinde als Bauträger auftritt. Ob dies möglich ist hängt von der Bausumme ab, so Frau Pavoni.

TOP3:

Der Bürgermeister informierte über die Ergebnisse der letzten beiden Gemeinderatssitzungen vom 27.04.2017 und  23.03.2017, in denen Themen zum Dorfplatz und Kirchenböbl behandelt wurden. Wann kann eine Entscheidung zum Kirchenböbl getroffen werden, fragte Frau Pavoni. Nach Dafürhalten des Bürgermeisters könne dies in der Gemeinderatssitzung am 01.06.2017 geschehen, ob man dann aber in einer Sitzung durchkommt ist nicht klar.
Frau Pavoni fragte nach, ob die Stellungnahmen der Berater Steinbauer, Weisenberger und des Architekten Kurz schon den Gemeinderäten vorlägen. Diese gehen mit den Sitzungsunterlagen zur nächsten Gemeinderatssitzungen an die Gemeinderäte, so der Bürgermeister. Die anwesenden Gemeinderäte baten darum, diese zur Vorbereitung schon früher zu erhalten.
Wo soll diese wegweisende Gemeinderatssitzung stattfinden, stellte der Bürgermeister als organisatorische Frage. Im Rathaus oder im Haus des Gastes? Aufgrund der großen Zuschauerzahl bei den letzten Gemeinderatssitzungen spräche einiges für das Haus des Gastes.
Gibt es schon einen Entwurf für einen Kirchenböblneubau, fragte Albert Neuner (Hackl). Zuerst müssen Vorplanungen vergeben werden, antwortete der Bürgermeister, von wilden Planungen rate er ab.
In einer kurzen Diskussion wurde von einem Architektenwettbewerb abgeraten, da die Gemeinde unter Umständen dadurch ihre Gestaltungsfreiheit aus der Hand gibt.

Zum Konzept Leismüller (Verkauf und Erhalt des Kirchenböbls) informierte der Bürgermeister, dass der Gemeinde eine aktuelle schriftliche Stellungnahme von Franz-Martin Leismüller vorliege. Bevor die Vorstandschaft über den Inhalt in Kenntnis gesetzt wird, müsse aber der Gemeinderat informiert werden.

Sonstiges:

Saunalandschaft:
Mit dem Thema Saunalandschaft am Haus des Gastes wird es erst nach der Entscheidung zum Kirchenböbl weitergehen, so der Bürgermeister. Derzeit gibt es drei Interessenten. Einen Investor zu finden ist gar nicht mal so schwierig.
Energiekonzept Fernwärme:
Zum Thema Fernwärme gab es bereits ein erstes Gespräch zwischen dem Bürgermeister und dem Geschäftsführer der Bürgerstifung Energiewende Oberland, an der auch seit kurzem der Landkreis beteiligt ist. Eine Grundberatung ist kostenlos, die Energiewende Oberland habe die erforderliche Erfahrung und die passenden Abläufe, so der Bürgermeister, die Gründung einer Genossenschaft ist nicht so schwierig. Durch den Kauf des Grundstücks der Villa Neuner haben sich zudem neue Perspektiven für das Teilnehmergebiet und für den Standort des Kraftwerks ergeben. Die nächsten Gespräche werden ende Mai anfang Juni stattfinden, so der Bürgermeister.
Aussichtspunkt Risserstraße:
Bgm. Zahler informierte, dass dieses Vorhaben zu Gunsten von Straßensanierungen innerorts um ein Jahr verschoben wurde. Frau Pavoni gab zu bedenken, dass vorhandene Fristen für die Förderbescheide einzuhalten sind und man sich rechtzeitig um eine Verlängerung kümmern müsse.
Sanierung B11:
Die bei der letzten Vorstandssitzung angesprochenen Maßnahmen zur Verlangsamung des Verkehrs auf der B11 sind so leicht nicht umzusetzen. Laut Straßenbauamt sind Tempo 30 Zonen auf Bundesstraßen nur in Ausnahmefällen, z.B. im Bereich eines Kindergartens, möglich. Auch die Verlangsamung durch mittige oder einseitige Inseln oder Pflanzkübel sind aufgrund der nicht ausreichenden Straßenbreite kaum möglich.
Mauer an der Bundesstraße unterhalb Pfarrheim:
Bevor die Bauarbeiten an der Bundesstraße beginnen, meinte Albert Neuner (Hackl), soll geprüft werden ob die Mauer an der B11 unterhalb des Pfarrheims erneuert werden muss. Bei genauem hinsehen erkennt man erhebliche Schäden.
Die Mauer fällt leider unter die Zuständigkeit der Gemeinde so der Bürgermeister. Der Zustand der Mauer ist noch ausreichend, nur das Geländer selbst und einige Befestigungspunkte sind reparaturbedürftig.
Schilderwald am Kindergarten:
Johann Neuner sprach den immer weiter ausufernden Schilderwald am Zaun des Kindergartens an und stellte die Frage, ob eine ordentliche und einheitliche Gestaltung evtl. förderfähig ist.
Das Thema wurde schon in mehreren Wahlprospekten angesprochen und es wird immer noch schlimmer. Zuständig für die Schilder ist die Kirchenverwaltung, so der Bürgermeister. Er würde es aber begrüßen, wenn man im Rahmen der Dorferneuerung eine einladende Gestaltung finden könnte. Die Kosten schätzt er auf 7.000 bis 10.000€. Frau Pavoni meinte dazu, dass eine Neugestaltung von den Gewerbebetrieben zu bezahlen ist, aber sie werde noch in den Richtlinien nachschauen.
Es soll nicht mal hier und mal da gefördert werden, sondern es soll ein Konzept dahinterstehen.

Laut Frau Pavoni soll die nächste Vorstandssitzung erst nach einer Entscheidung zum Kirchenböbl stattfinden. Sie schlug den 11.07.2017 vor.

Nachdem es keine weiteren Wortmeldungen mehr gab schloss Bgm. Zahler die Sitzung um 20:40 Uhr.

Hier noch einige Links zum Thema Vorstand:
Wahl des Vorstandes der Teilnehmergesellschaft am 05.06.2013
Richtlinien und Beispiele zur Dorferneuerung

WBE

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